H&H #005 – KW 50/19

Fidelity holt Bettina Bosch für den Wholesale-Vertrieb

Der Fondsanbieter Fidelity International wird sich im Vertrieb an Fondsselektoren stärlen. Ab 1. Januar tritt Bettina Bosch in das sogenannte “Fund Buyer”-Team des Anbieters ein, um dieses gemeinsam mit Marco Näder weiter auszubauen. Als Senior Key Account Manager im Rang eines “Directors” wird die 32-jährige Großkunden wie Dachfonds, Vermögensverwalter und Family Offices betreuen. Das geht aus einer internen Mitteilung hervor, die FONDS professionell ONLINE vorliegt. Bosch arbeitet bereits seit drei Jahren bei Fidelity, bislang aber im institutionellen Geschäft. Davor war sie im Investment Banking der Credit Suisse in Frankfurt tätig und hat institutionelle Investoren aus Deutschland und Österreich betreut. Die Personalie gehört zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Wholesale-Vertriebs unter Christian Machts, der diesen Bereich seit April dieses Jahres verantwortet. Machts hatte das Team in drei Bereiche gegliedert: “Fund Buyer” (Dachfonds, Vermögensverwalter, Family Offices), “Fund Seller” (Banken, Finanzvertriebe, freie Berater) und “Digital Sales” (Robo-Advisor, Online-Plattformen).

Fonds Professionell: Fidelity holt Sales-Profi für Wholesale-Vertrieb

Strategieänderung beim Frankfurter Stiftungsfonds

Frank Fischer richtet ab 2020 die Strategie des Frankfurter Stiftungsfonds neu aus. Bisher hat er auf eine Absolute-Return Strategie gesetzt und will den Fonds nun als defensiven Mischfonds ausrichten, der sich auf wenige Value Aktien konzentriert. Das Ziel ist es, stabile Erträge von bis zu 5% pro Jahr zu erwirtschaften. Die Anzahl der Einzeltitel soll von bis zu 100 auf bis zu 40 reduziert werden. Insgesamt soll damit die Value-Investing Philosophie effektiver eingebracht werden. Diese Philosophie basiert im Kern auf vier Prinzipien: Es wird mit einer Sicherheitsmarge gekauft (Stichwort “Margin of Safety”), die Investition erfolgt vornehmlich in eigentümergeführte Unternehmen (Stichwort “Business Owner”), die möglichst einen großen wirtschaftlichen Burggraben aufweisen (Stichwort “Economic Moat”). Mit dem vierten Prinzip soll vor allem die Psychologie der Börse berücksichtigt werden (Stichwort “Mr. Market”). Das Ziel: auf Dauer kein Geld verlieren, und darüber hinaus eine mittel- bis langfristig überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

Private Banking Magazin: SVM richtet Frankfurter Stiftungsfonds neu aus

E-fundresearch: Frankfurter Stiftungsfonds wird strategisch neu ausgerichtet

Case of the Week: Morningstar und die Sparpläne

Der sogenannte Durchschnittskosteneffekt ist eines der schlagkräftigsten Argumente, wenn es darum geht, Beratungskunden zum Fondssparen zu bewegen. Das sogenannte Cost-Averaging – zu Deutsch eben die Durchschnittskostenmethode – wird gerne als Idealform des Geldanlegens für Otto Normalverbraucher gepriesen. Der Effekt besagt, dass Rücksetzer an den Kapitalmärkten in der mittleren Frist ausgeglichen, um nicht zu sagen belohnt werden, weil Sparplan-Investoren durch feste Raten bei hohen Kursen weniger, bei niedrigen Kursen automatisch mehr Fondsanteile kaufen. Im nachfolgenden Aufschwung wirkt das dann wie eine Art Performancehebel. Genau diesen Effekt hat sich das US-Analysehaus Morningstar nun noch einmal etwas genauer angeschaut. Und kommt zu dem Schluss, dass die Praxis durchaus anders aussieht. Jedenfalls verblüfft das US-Analysehaus mit der Erkenntnis, dass sich hinter dem Durchschnittskosteneffekt eine Art Mythos verbirgt und hat die Sparplan-Idee durch harte Fakten entzaubert. Die Morningstar-Analysten Maciej Kowara and Paul Kaplan sind der Frage nämlich in einer Studie über einen Zeitraum von Januar 1926 bis August 2019, also rund 93 Jahren, auf den Grund gegangen und haben untersucht, wie sich Einmalanlagen im Vergleich zu Sparplänen am US-Aktienmarkt geschlagen haben und das mit eindeutigem Resultat: In 72,2 Prozent der Fälle erwies sich die Rendite von Einmalanlagen der Rendite der Sparpläne als überlegen, und nicht etwa umgekehrt. Noch verblüffender: Je länger der Zeithorizont, desto besser schlugen sich die Einmalanlagen. Trotzdem stellt sich natürlich die Frage, ob ein Sparplan nicht häufig einfach die praktikablere Lösung darstellt. Das wissen natürlich auch die Morningstar-Analysten und weisen darauf hin, dass nicht alles, was mathematisch geboten erscheint, für die meisten Privatanleger auch umsetzbar ist. Zum einen seien Anleger bekanntermaßen risikoscheu und würden daher oft nicht alles auf eine Karte setzen – schon gar nicht zu Beginn ihrer Karriere als Investor. Hinzu komme, dass die meisten Renditesucher leider keinen dicken Batzen Geld auf dem Konto haben, sodass sie keine andere Wahl haben, als einen Sparplan anzulegen. Fazit Morningstar: Solche Anleger machen mit einem Sparplan alles richtig und sollten entsprechende mathematischen Spielereien zur Kenntnis nehmen, aber sich nicht beirren lassen und weiter, Stück für Stück, ihren finanziellen Zielen entgegenstreben.

Morningstar: Einmalanlage schlägt Cost Averaging – in fast jeder Hinsicht

Flossbach von Storch ändert Performancegebühr

Flossbach von Storch passt die erfolgsabhängige Vergütung seiner Multiple Opportunities Strategie an den in Deutschland üblichen Standard an. In einer Mitteilung an die Investoren heißt es, dass die Methode „im Sinne der Anleger“ angepasst wird. Das stimmt zum Teil, zum Teil aber auch nicht. Markus Müller, Vorstand bei Flossbach von Storch betont im Gespräch mit Fonds Professionell, dass man sich „vornehmlich an den Musterkostenbausteinen der Bafin für deutsche Fonds orientiert“.
Die größte Änderung betrifft den Abrechnungszeitpunkt der Performancegebühr. Bisher wurde sie quartalsweise in Rechnung gestellt, ab dem neuen Jahr wird auf eine jährliche Abrechnung umgestellt. Entsprechend fällt für den Fondsmanager nach einem plötzlichen Kurseinbruch dann nicht mehr nur die Erfolgsgebühr eines Quartals weg, sondern womöglich die für komplette zwölf Monate.
Eine zweite Änderung: Die erfolgsabhängige Gebühr darf maximal 2,5 Prozent des durchschnittlichen Volumens der jeweiligen Anteilsklasse ausmachen. Diese Änderung ist in der Praxis für den Anleger nicht mehr so relevant, da diese Deckelung erst bei ca. 600 Millionen Euro gedeckelt. Die Änderung kommt also nur in Jahren mit außergewöhnlich hoher Performance zum Tragen.
Eine weitere Änderung: Bisher hatte Flossbach von Storch eine zeitlich unbeschränkte „High Watermark“. Jetzt gilt diese Garantie nur noch fünf Jahre lang. Das heißt, es kann sein, dass ein Anleger fünf Jahre nach einem Crash wieder eine erfolgsabhängige Gebühr zahlen muss, obwohl sein Einstandspreis noch nicht wieder erreicht wurde. Diese Änderung ist ganz klar nicht mehr „im Interesse der Anleger“. Es lässt sich allerdings auch argumentieren, dass auch eine „ewige“ High Watermark mit Tricks zu umgehen ist und damit den Status „ewig“ so oder so schnell verlieren kann.

Außerdem gibt es noch zwei kleinere Anpassungen: Ab 2020 wird die Performancefee kristallisiert, was in Deutschland durchaus üblich ist. Abgesehen davon wird Flossbach von Storch vom Netto- auf das Bruttoprinzip umstellen. Einige Änderungen, alles in allem, so die Gesellschaft, werden Anleger wohl geringer belastet als bisher. Ob der Kundenvorteil am Ende überwiegt, kann im Grunde allerdings nur die Zeit zeigen.

Fonds Professionell: Flossbach ändert Performancegebühr: Was das für Anleger heißt

Citywire: Flossbach von Storch ändert Performancegebühren für Flaggschifffonds

„Ich habe meinen eigenen Stil“ – EZB Chefin Christine Lagarde in Frankfurt

Die neue EZB Chefin Christine Lagarde hat ihre erste programmatische Rede in Frankfurt gehalten. Ganz zu Anfang stellt sie klar: „Ich habe meinen eigenen Stil“ und verspricht, sie werde mit Sicherheit ganz anders sein, als ihr Vorgänger. Insgesamt wird allerdings immer noch nicht ganz klar, wofür Lagarde eigentlich steht. Bisher ist nur sicher, dass sie den unter Draghi eingeschlagenen Kurs vorerst weiter halten wird. Alexander Krüger, Volkswirt beim Bankhaus Lampe kommentiert: „Viel Wirbel, kaum Neues“.
Sie verlangt zwar, dass die Staaten mehr Geld in die Hand nehmen und deutet minimal eine Korrektur der ultralockeren Geldpolitik an. An ein Ende von Strafzinsen beispielsweise ist dabei allerdings nicht zu denken.

Der CEO der Deutschen Bank Christian Sewing hingegen hat viele positive Worte übrig und sagt, es sei die ermutigendste Rede, die er in den letzten zwei bis drei Jahren über Europa gehört hat. Das Handelsblatt zitiert einen weiteren Banker: Es sei vermutlich gut, dass sie nicht wie Draghi vorab die Richtung vorgibt, sondern darüber zunächst im EZB Rat diskutiert. Insgesamt bleibt es schwierig zu sagen, wie diese bisherige Unklarheit zu bewerten ist, eins kann man ihr allerdings zugutehalten: Sie bemüht sich, mehr über die Vorzüge von Europa zu sprechen und die Leute mitzunehmen. Sewing betont, so könne man auch linke und rechte Strömungen in der Gesellschaft bekämpfen.

Handelsblatt: Neue EZB-Chefin Lagarde umwirbt Frankfurter Banker

Spiegel: Lagarde fordert von Regierungen mehr Investitionen

Thema Nachhaltigkeit: Noch keine Einigung bei der Taxonomie

Ein zentrales Thema in der vergangenen Woche war erneut das Thema EU Sustainable Finance oder der EU Aktionsplan für nachhaltige Finanzierung. Eigentlich hätte es da bereits zu einer Einigung in den sogenannten Trilogverhandlungen zwischen Kommission, Rat und Parlament kommen sollen. Die drei EU-Gremien konnten sich aber noch nicht auf ein Klassifizierungssystem für nachhaltige Finanzierungen, die sogenannte Taxonomie, einigen. Ein vorläufiger Kompromiss ist durchgefallen, weil einige Staaten blockieren. Hintergrund sind anhaltende Diskussionen um den Umgang mit Bereichen wie Atomkraft und Erdgas. Ab dem heutigen Montag soll nachverhandelt werden, denn nach wie vor gilt, dass bis zum Jahresende eine endgültige Einigung stehen soll, weil man das Thema unbedingt noch unter der finnischen Ratspräsidentschaft abschließen will. Geeinigt haben sich die Unterhändler der EU-Organe offenbar auf drei Kategorien: „Grün“bedeutet emissionsarmes oder emissionsfreies Wirtschaften. „Transition“ steht für den Übergang zu einer emissionsärmeren Ökonomie, etwa durch geänderte Produkte oder Geschäftsmodelle. „Enabling“ bezeichnet demnach Aktivitäten, die es anderen Unternehmen ermöglichen, Emissionen deutlich zu senken. Eine wesentliche Veränderung gab es zudem noch beim wichtigen Aspekt “Offenlegungspflicht für alle”. Denn weitgehende Einigkeit bestand offenbar tatsächlich auch in Bezug auf die Forderung, dass es eine Offenlegungspflicht für alle Finanzprodukte geben soll. Die Anbieter müssen also angeben, welchen Anteil ihrer Investitionen sie in welche der Kategorien stecken. Wer als Produktanbieter die Taxonomie nicht anwendet, muss darauf hinweisen – so der Plan. Nächste Woche wird sich zeigen, ob es dabei bleibt. Verschiedene Wirtschaftsverbände, darunter auch der Europäische Fondsverband EFAMA und der Bankenverband EBF hatten auf eine freiwillige Taxonomie gedrängt, die nur für explizit als nachhaltig deklarierte Produkte gültig wäre. Damit scheinen sie sich aber nicht durchsetzen zu können. Dass der gesamte Themenkomplex rund um ESG, Klima und nachhaltiges Investieren und Finanzieren uns auch in der kommenden Woche beschäftigen wird, dafür steht im Übrigen nicht nur die verfehlte Einigung in den EU-Trilogverhandlungen. Denn am Wochenende ist auch die Weltklimakonferenz zu Ende gegangen. Und dabei gab es – auch wenn es bis zum Schluss nicht danach aussah – immerhin einen Kompromiss. Den kann man aber allenfalls als Minimal-Kompromiss bezeichnen. Denn die zentralen Entscheidungen sind am Ende vertagt worden und sollen erst im nächsten Jahr besprochen werden. Von daher: Ja, das Thema wird uns in der kommenden Woche bestimmt noch weiter beschäftigen.

Background Tagesspiegel: EU-Taxonomie wird nachverhandelt (Paywall)

Handelsblatt: Warum das Abschlusspapier der Klimakonferenz viel zu lasch ist

Institutional Money: ZIA: EU-Taxonomie schießt über das Ziel hinaus

Der Brexit und der Wahlausgang in Großbritannien

Auch bei einem weiteren Thema gab es eine Entscheidung, nämlich bei der Frage eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Genau das wird nun unweigerlich die Folge des Wahlausgangs in Großbritannien sein, bei dem die Konservativen bekanntlich die absolute Mehrheit erzielt haben. Wobei der Tenor hier doch im Wesentlichen lautete: Gut für britische Aktien und das Pfund, eher schlecht für britische Staatsanleihen. Am besten zusammengefasst hat das Tristan Hanson, Fondsmanager von der britischen Fondsgesellschaft M&G. Er sieht die Entscheidung in erster Linie als ein unternehmensfreundliches Ergebnis, aufgrund dessen britische Unternehmen wieder optimistischer in die Zukunft schauen können. In Kombination mit einer lockeren Finanzpolitik könnte das ein höheres Wachstum für die britische Wirtschaft bedeuten. Von daher werde das Wahlergebnis das Pfund und britische Aktien stärken, britische Staatsanleihen aber vergleichsweise unattraktiv und anfällig für die Angst vor Zinssteigerungen machen. Wobei eine Aufwertung des Pfund bei gleichzeitig steigenden Aktienkursen insofern ungewöhnlich wäre, als die Londoner Börse normalerweise negativ mit der Währung korreliert ist. Viele in London notierte Unternehmen sind global tätig, ein schwaches Pfund beschert ihnen daher in normalen Zeiten Wettbewerbsvorteile und höhere Gewinne in der Heimatwährung. Da hast Du natürlich recht. Aber der Tenor in nahezu allen Kommentaren, die zum Wahlausgang in Großbritannien zu lesen waren, deuten tatsächlich auf einen in “normalen” Zeiten eher ungewöhnlicher Gleichlauf der Kurse von Aktien und Währung hin. Allerdings dürfte das Thema die Börsen weiter verfolgen. Die Entscheidung wird zwar weithin insofern als eine gute Nachricht für die Kapitalmärkte gewertet, als das Randrisiko eines „harten Brexit“ nun vom Tisch sein dürfte. Im nächsten Schritt stehen aber die Neuverhandlungen der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien auf der Agenda. Wobei gerade diese Nachverhandlungen sich natürlich als extrem komplex erweisen werden. Und so lange die künftigen Handelsbeziehungen nicht festgezurrt sind, bleibt die Lage natürlich extrem unsicher. Von daher werden die Märkte den Brexit auch nach dem Austritt Großbritanniens nicht ganz ad acta legen können. Und so wird uns auch dieses Thema in der vor uns liegenden Woche wohl noch beschäftigen.

Investment Week: General Election reaction: Market ‘fanfare’ may be short-lived

Das Investment: Was Finanzprofis nach dem Wahlsieg der Tories erwarten

Fonds Professionell: Union Investment: Jetzt kann der Brexit kommen

Peter Hubers Prognose für 2019 wird aufgehen

Über das Comeback des früheren Vermögensverwalters Peter Huber hatten wir bereits in unserem ersten Podcast berichtet. Jetzt ist sein neuer Newsletter erschienen. Und darin freut sich Huber zurecht darüber, dass seine Marktprognose für 2019 aufgehen wird. In seinem letzten Newsletter namens “StarInvest”, den er – damals noch als Vorstand von StarCapital – verfasst hatte, war er der Frage nachgegangen, wo der DAX wohl Ende 2019 stehen wird. Das war im Dezember 2018 als die Märkte geradezu am Boden lagen. Darin traf er zwei bemerkenswerte Aussagen. 1. „Mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent wird der DAX nicht unter 10.000 Punkte fallen” und 2. „Das mittlere Kurspotential per Ende 2019 liegt bei 13.000 Punkten.“ Zwei Aussagen, die man eigentlich nur als Punktlandung bezeichnen kann. Huber räumt aber selbst ein, dass dabei etwas von allen drei Faktoren – also Glück, Zufall und Berechnung – eine Rolle gespielt hat und warnt gleichzeitig: „Es gibt keine Indikatoren, mit denen man die kurz- bis mittelfristige Börsenentwicklung zutreffend prognostizieren kann.“ Das sei eigentlich auch logisch, denn sonst würden an der Börse ja nur Millionäre herumlaufen. Es sei vielmehr so, dass nicht nur alle öffentlich bekannten Informationen, sondern auch die Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der weiteren Aktienmarktentwicklung bereits in den aktuellen Börsenkursen enthalten seien. Die bittere Erkenntnis daraus laute, dass die Kursentwicklung in den nächsten ein bis drei Jahren von Faktoren bestimmt werde, die erst in der Zukunft auftreten und heute nicht absehbar seien. Und was sagt Huber für 2020 voraus? Ende 2020 liege der Mittelwert aus der Langzeitprognose bei einem DAX-Stand von 14.500. Huber: “Ich würde mich aber nicht wundern, wenn der DAX Ende 2020 eher im Bereich zwischen 15.000 und 16.000 Punkten zu finden sein wird als bei 14.500.” Nicht ohne zu warnen: Das sei keine Prognose, sondern seine persönliche Meinung und im Endeffekt reine Spekulation.

Huber Portfolio: Volltreffer 2019 – Wohin geht der DAX 2020?

Der Wochenausblick

Zu Beginn der Woche stehen die Einkaufsmanagerindizes für Dezember im Vordergrund. Im November hatte sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone insgesamt leicht verbessert, vor allem im Dienstleistungssektor. Es gibt Hoffnung auf weitere Zeichen der Stabilisierung. Außerdem erwartet uns am Mittwoch der ifo Geschäftsklimaindex für Dezember. Auch hier gab es in der letzten Zeit ein positives Stimmungsbild.

Lesetipp

In einer Übersicht hat Fonds Professionell die Erwartungen und Pläne der Investmentgesellschaften für das Jahr 2020 zusammengefasst. Der erste Teil der Reihe ist nun online. Dabei wird kurz und knapp skizziert, welche Gesellschaft sich wie aufstellt, sowohl auf der Produktebene, als auch auf der Vertriebs-, bzw. Serviceebene. Es lohnt sich, reinzuschauen.

Fonds Professionell: Nachgehakt: Die Pläne der Fondshäuser für 2020